Reglement

Artikel 1.

Das Wissenschaftliche Komitee der Internationalen Gesellschaft von Bioethik (SIBI) ist das kompetente Organ für Vorschläge, die Organisation, Realisation und Entwicklung aller bioethischen und wisschenschaftlichen Aspekte, die laut Artikel 6, 7, 21 und 22.2 des Reglements der Stiftung SIBI zu ihren fundamentalen Zielen gehören (siehe Anhang I).

Artikel 2.

In der Ausarbeitung und Ausführung besagter Aufgaben, wird garantiert, dass das Wisschenschaftliche Komitee vollkommen unabhängig und immer im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der SIBI agiert

Artikel 3.

Der permanente Sitz des Wissenschaftlichen Komitees ist die Stadt Gijón (Spanien), Plaza del Humedal Nr. 3.

Artikel 4.

  • 1.- Das Wissenschaftliche Komitee der SIBI setzt sich aus mindestens sieben und höchstens dreißig Mitgliedern zusammen.
  • 2.- Das erwähnte Komitee versammelt sich zur Ausübung ihrer Funktionen einmal im Jahr in seinem Sitz in Gjón. Die Versammlungen haben eine Dauer von ungefähr zwei Tagen.

Artikel 5.

  • 1.- Die Mitglieder des ersten Wissenschaftlichen Komitees ernennen durch Wahl einen Präsidenten, einen Vizepräsidenten und einen Schriftführer. Die Ämter werden nach Erreichen einer einfachen Mehrheit vergeben.
  • 2.- Der Präsident vertritt das Wissenschaftliche Komitee der SIBI in allen Bereichen, unterhält zum Stiftungsausschuss, die in den Statuten der SIBI festgelegten Beziehungen und erhält die in denselben regulierte Unterstützung, damit das Wissenschaftliche Komitee seinem Zweck nachkommen kann.
  • 3.- Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten nach vorheriger schriftlicher Autorisation im Urlaubs-, Abwesenheits- und Krankheitsfall.
  • 4.- Der Schriftführer führt Protokoll über die Versammlungen des Wissenschaftlichen Komitees.
  • 5. Die Mandate des Präsidenten, Vizepräsidenten und Schriftführers belaufen sich auf vier Jahre. Eine einmalige Präsentation zur Wiederwahl ist möglich. Einzig Marcelo Palacios behält das Amt des Präsidenten auch ohne Wiederwahl inne.
  • 6.- Sollte eines der oben genannten Ämter frei werden, so wird das Wissenschaftliche Komitee in seiner nächsten Versammlung auf Vorschlag und nach Wahl einen Ersatz ernennen.

Artikel 6.

  • 1. Die Mitglieder des Wissenschafltichen Komitees führen ihre Arbeit ehrenamtlich und ohne Bezahlung aus. Jedoch werden die für die jährlich in seinem Hauptsitz in Gijón stattfindenden Versammlungen entstehenden Unkosten der Anreise, Unterkunft etc. in voller Höhe von der SIBI getragen.
  • 2.- Dem Präsidenten des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI bzw. der ihn vertretenden Person werden sämtliche Unkosten, die bei Kongressbesuchen, Repräsentationen und Versammlung entstehen, zurückerstattet.

Artikel 7.

  • 1.- Das Wissenschaftliche Komitee kann einen Ehrenvorsitzenden ernennen.
  • 2.- Nach Beendigung ihres Mandats üben die Präsidenten des Wissenschaftlichen Komitees genanntes Amt als Ehrenvorsitzende aus.
  • 3.- Die Ehrenvorsitzenden werden unter gleichen Bedingungen wie alle anderen Mitglieder zu den Versammlungen des Wissenschaftlichen Komitees eingeladen.

Artikel 8.

  • 1.- Zu Beginn jeder Versammlung des Wissenschafltichen Komitees wird das Protokoll der verangehenden Sitzung genehmigt. Dann wird über die Tagesordnung abgestimmt, die Veränderungen unteworfen werden kann, wenn zwei Drittel des Komitees dafür stimmen.
  • 2.- Am Ende jeder Versammlung wird das Datum der nächsten Sitzung, sowie die zu behandelnden Themen und wenn möglich auch die Tagesordnung festgelegt.
  • 3.- Die Versammlungen des Wissenschaftlichen Komitees finden in seinem Hauptsitz in Gijón statt und die Beiträge können auf Spanisch, Englisch und Französisch bei Simultanübersetzung geleistet werden.
  • Artikel 9.

    • 1.- Das Wissenschaftliche Komitee ernennt unter seinen Mitgliedern einen Redaktionsausschuss für die SIBI-Zeitschrift. Dieser Ausschuss hat das Plenum des Wissenschafltichen Komitees über die zu veröffentlichen Beiträge in Kenntnis zu setzen und ist mit deren Evaluation beauftragt.
    • 2.- Das Wissenschaftliche Komitee bestimmt die Normen zur Veröffentlichung der Arbeiten in der Zeitschrift.
    • 3.- Die Zeitschrift wird, sofern die SIBI über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, alle sechs Monate in spanischer, englischer und französischer Sprache veröffentlicht.
    • 4. Die SIBI trägt die Kosten der Veröffentlichung der Zeitschrift oder anderer Texte, die aus der Arbeit des Wissenschaftlichen Komitees hervorgehen. Um dieser Aufgabe nachzukommen, stützt sich die SIBI auf die Mithilfe der Universität Oviedo, die ihr Verlags- und Vertriebsmittel zur Verfügung stellt.
    • 5. Die Zeitschrift wird gratis an die Mitglieder des Wissenschaftlichen Komitees ausgeteilt.
    • 6. Die Erträge, die durch den Verkauf der Zeitschrift eingenommen werden, stehen der SIBI zu.

    Artikel 10.

    Das Wissenschafltiche Komitee kann unter seinen Mitgliedern Gruppen bilden, die sich mit spezifischen Themen und Problematiken der Bioethik in der Medizin, Biologie, Biodiversität, Umweltangelegenheiten, Agroalimentation und anderen Bereichen auseinander setzen, wenn sich dies als günstig und notwendig erweist. Die Vorschläge dieser Gruppen müssen gemeinsam vom Wissenschaftlichen Komitee debatiert und angenommen werden.

    Artikel 11.

    Sofern es die finanziellen Mittel der SIBI zulassen, kann diese Arbeiten über konkrete Themen und Bereiche in Auftrag geben und deren Autor bzw. Autoren dafür bezahlen.

    Artikel 12.

    • 1.- Das Wissenschaftliche Komitee ist befugt zu seinen Versammlungen Personen und Institutionen einzuladen, die sich durch ihren Werdegang auf dem Gebiet der Bioethik oder ihr Interesse an der Spezialisierung auf demselben charakterisieren.
    • 2.- In gleicher Weise kann der Stiftungsausschuss an den Versammlungen des Wissenschaftlichen Komitees teilnehmen, jedoch ohne über das Recht einer aktiven Teilnahme oder Stimmrecht bei den wisschenschaftlichen Beschlussfassungen zu verfügen.

    Artikel 13.

    • 1. DieSIBI organisiert alle zwei Jahre einen Weltkongress von Bioethik.
    • 2.- Die wissenschafltichen Belange des Kongressen fallen ausschließlich in den Aufgabenbereich des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI. Die organisatorischen und die Infrastruktur betreffenden Belange fallen der SIBI zu, die dieselben unter Absprache mit dem Präsidenten des Wissenschafltichen Komitees bearbeitet.
    • 3.- Die Beträge auf den Kongressen werden auf Spanisch, Englisch und Französisch geleistet und simultan übersetzt.

    Artikel 14

    Artikel 15.

    • 1.- Das Wissenschaftliche Komitee leistet über die SIBI eigene Beträge zur Orientierung bei der Ausarbeitung von Texten für die unterschiedlichen Bildungsebenen und als Referenz für legislative Arbeiten.
    • 2. Die SIBI fördert das Verfassen von international anerkannten Texten.

    Artikel 16.

    Die SIBI verfügt über einen eigenen bibliografischen Fundus in seinem Hauptsitz in Gijón. Dieser Fundus vergrößert sich im Rahmen der jährlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und durch Schenkungen und freiwillige Beiträge physischer oder juristischer Personen und öffentlichen Einrichtungen.

    Artikel 17.

    Das Wissenschafltiche Komitee schlägt der SIBI die Ausschreibung und Vergabe von Stipendien für das Studium der Bioethik sowie die Vergabe von Preisen auf diesem Gebiet vor.

    Artikel 18.

    Sobald feststeht an welche Person oder Institution der SIBI-Preis vergeben wird, schlägt das Wissenschafltiche Komitee diese dem Stiftungsausschuss vor. Die Preisverleihung findet auf dem Weltkongress von Bioethik statt.

    Artikel 19.

    • 1. Bei Zahlung eines jährlich anfallenden Unkostenbeitrags, der vom Wissenschaftlichen Komitee festgelegt wird, können alle diejenigen an Bioethik interessierten juristische Personen assoziiertes Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees werden, die dies beantragen und vom Komitee angenommen werden.
    • 3. Die Einnahmen aus den Beiträgen der assoziierten Mitglieder kommen der Stiftung zu.

    ANHANG I

    STATUT DER SIBI

    Artikel 6. Ziele

    Die Stiftung der SIBI hat die Förderung, Unterstützung, Ausbreitung und Konsolidierung der Kenntnisse zur Bioethik mit dem Ziel einer vollkommenen Anwendung u.a. in Bereichen der Medizin, Biologie, Technologie und den Umweltwissenschaften zum Zweck. Außerdem fördert sie sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene die juristische Entwicklung der Bioethik. Die Förderung der Analyse der konkreten Probleme bei der Anwendung wissenschaftlicher Fortschritte insbesondere auf dem Gebiet der Biomedizin und Biotechnologie von verschiedenen ethischen, legalen und sozialen Standpunkten aus gsehen, gehört ebenfalls zu den Aufgaben der SIBI.

    Um diese Ziele zu erreichen führt die Stiftung der SIBI folgende Aktivitäten aus:

    • a) Die Organisation, Durchführung oder Teilnahme an Kongressen, Tagungen, Seminaren, Kolloquien, Masterprogrammen, Konferenzen und Debatten auf denen mit der Bioethik im Zusammenhang stehende Themen behandelt werden.
    • b) Die Organisation und Teilnahme an wissenschaftlichen Ausstellungen und allen Aktivitäten, die direkt oder indirekt, ganz oder teilweise mit den Initiativen, Bereichen und Bewegungen der Bioethik verbunden oder repräsentiv für diese sind.
    • c) Die Organisation und/ oder Durchführung von Bildungsinitiativen im Bereich Bioethik.
    • d) Die Organisation, Durchführung oder Teilnahme an der Ausarbeitung von Veröffentlichungen von Texten, über die Bioethik, die in den verschiedenen Bereichen der Bildung auf nationaler und supranationaler Ebene eingebracht werden können.
    • e) Die Organisation, Durchführung oder Teilnahme an der Ausarbeitung von Veröffentlichungen, die die Bioethik betreffen.
    • f) Die Anregung des Interesses der Bevölkerung an einem objektiven, offenen, transkulturellen und demokratischen Meinungsaustausch über die Bioethik.
    • g) Die Kontrastierung von Kriterien und Erfahrungen und die Realisation von unterstützenden Tätigkeiten und der Zusammenarbeit auf nationler und internationaler Ebene mit verschiedenen privaten und öffentlichen Verwaltungsorganen, Institutionen, Gruppierungen, Assoziationen und Unternehmen, wenn dies zur Föderung und Bereicherung der Kenntnisse, Ausbreitung und Konsolidierung der Bioethik gereicht.
    • h) Die Durchführung von Aktionen zur Unterstützung und Zusammenarbeit mit den verschiedenen privaten und öffentlichen, nationalen und ausländischen Verwaltungsorganen, Institutionen, Gruppierungen, Assoziationen und Unternehmen zur Förderung des Wissens über Bioethik.
    • i) Die Ausarbeitung und Etablierung von Beteiligungs- und Kooperationsabkommen mit anderen privaten und öffentlichen, nationalen und ausländischen Institutionen, Verwaltungsorganen, Gruppierungen, Assoziationen und Unternehmen, die notwendig sind, um die Ziele der Stiftung zu erreichen.
    • j) Die Bildung eines Dokumentenfundus über Bioethik.
    • k) Die finanzielle Unterstützung durch Stipendien möglichst vieler Aktivitäten. Die finanziellen Mittel dafür werden entweder selbst oder durch Vereinbarungen mit anderen öffentlichen oder privaten Organismen und Einrichtungen aufgebracht.
    • l) Die Durchführung von Informationskampagnen über Aspekte der Bioethik.
    • m) Die Förderung oder Durchführung anderer Aktivitäten, die zur Entwicklung und Konsolidierung der Kenntnisse und der Regulation der Bioethik beitragen.
    • Artikel 7. Tätigkeitsfreiheit

      Der Stiftungsausschuss bzw. sein ernannter Stellvertreter hat alle Freiheit zur Bestimmung der Aktivitäten der Stiftung und richtet sich dabei ausschließlich nach der Verwirklichung der konkreten Ziele derselben.

      Artikel 21. Wissenschaftliches Komitee

      • 1. Zur Stiftung gehört ein beratendes Organ, das sog. Wissenschaftliche Komitee, das sich aus Personen zusammen setzt, die durch ihre allgemein anerkannte Erfahrung auf den verschiedenen Gebieten, die sich mit den Aufgabenbereichen der Stiftung decken, herausragen.
      • 2. Ïnnerhalb der in Artikel 6 der vorliegenden Statuten aufgelisteten Aktivitäten der Stiftung kommen diesem Organ die Aufgaben der Antragsstellung, Organisation, Durchführung und Bearbeitung aller wissenschaftlichen Aspekte zu.
      • 3. Seine Zusammensetzung und die Normen bezüglich seiner Kompetenzen, seines Funktionierens, der Benennungs- und Erneuerungsform seiner Mitglieder werden in einem Reglement, das der Stiftungsaussschuss in seiner ersten Sitzung nach der Gründung der Stiftung SIBI annimmt, festgelegt. Zu Beginn und unter Einhaltung nachfolgender Entscheidungen des Stiftungsausschusses, setzt sich das Wissenschaftliche Komitee aus mindestens sechs und höchstens dreißig in- und ausländischen Mitgliedern zusammen. Diese werden auf Vorschlag vom Vorsitzenden des Stiftungsausschusses oder seinem Vertreter ernannt. Das Komitee versammelt sich mindestens einmal jährlich zu einem Workshop, der eine Dauer von ungefähr zwei Tagen hat.
      • 4. Die Mitglieder dieses Organs üben ihre Funktion ehrenamtlich und unentgeltlich aus.

      Artikel 22. Befugnisübertragung des Stiftungsausschusses

      Der Stiftungsausschuss überträgt dem Wissenschaftlichen Komitee die Gesamtheit der Aufgaben der Antragstellung, Organisation, Entwicklung und Durchführung der in Artikel 6 der vorliegenden Statuten aufgelisteten Aktivitäten. Die wissenschaftlichen Aspekte derselben betreffend, behält er sich lediglich die Ausführung administrativer und finanzieller Aufgaben vor.

      ANHANG II

      ABTEILUNGEN DER SIBI

      • 1. Rechtsnatur
        • a. Jede Abteilung der SIBI ist rechtlich von der SIBI-Hauptorganisation (Sociedad Internacional de Bioética - Internationale Gesellschaft von Bioethik) mit Sitz in Gijón, Spanien (im Folgenden kurz SIBI) abhängig.
        • b. Ihre Beschlüsse und Aktivitäten stehen im Einklang mit den Zielen der Stiftung SIBI.
        • c. Sie ist eigenverantwortlich und verfügt über Führungsautonomie und ist finanziell unabhängig. Die SIBI ist jedoch berechtigt im Rahmen ihrer Möglichkeiten finanzielle Unterstützung bei der Durchführung konkreter Aktivitäten zu leisten.
        • d. Alle Dokumente, Akten und Veröffentlichungen der Abteilung tragen den offiziellen Namen und das Firmenzeichen der SIBI, auf dem der offizielle Sitz der SIBI angegeben ist. Im Anschluss daran wird der spezifische Name der Abteilung sowie die Adresse ihres Sitzes angegeben.
        • e. Die Arbeitsnormen decken sich mit denen, die im Reglement des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI festgelegt sind. Davon ausgeschlossen bleibt unter Einhaltung der in diesem Zusammenhang vom Sekretariat der Abteilung festgelegten Bestimmungen für einen maximalen Zeitraum von drei Jahren nach Einrichtung der Abteilung Artikel 4. Auch Artikel 5 findet, wie weiter unten erklärt, nur in adaptierter Form Anwendung.
        • f. Die in den Artikeln 13, 15, 17 und 18 des Reglements des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI vorgesehenen Aktivitäten werden nach vorheriger Übereinkunft mit dem Wissenschaftlichen Komitee ausgeführt. Die vom Sekretariat eingereichten Vorschläge werden dazu vorher begutachtet und falls vom Komitee als notwendig befunden, entsprechenden Änderungen unterworfen.
        • g. Sofern nach Meinung der SIBI eine grundlegende Abweichung der Ziele und Zwecke der Stiftung oder ein wiederholter oder schwerer Verstoß gegen das Reglement des Wissenschaftlichen Komitees in einer Abteilung auftritt, kann diese eine Desvinkulation der Abteilung beschließen, was den Entzug der Berechtigung zur Benutzung des Namens, Firmenzeichens und dergleichen, sowie der von der Stiftung zur Verfügung gestellten Medien zur Folge hat.
      • 2. Organisatorische Struktur
        • a. Jede Abteilung verfügt über ein eigenes Sekretariat und ein Wissenschaftliches Komitee.
        • b. Sekretariat:
          • i. Es setzt sich aus drei Mitgliedern verschiedener Länder zusammen, die von der SIBI ernannt werden. Die Ämter des Präsidenten und Vizepräsidenten werden jeweils für einen Zeitraum von drei Jahren bekleidet, wobei eine interne Rotation stattfinden kann. Die SIBI kann eine Verlängerung der Amtszeit genehmigen.
          • ii. Das Sekretariat übt die Funktion der Leitung und Koordination des Wissenschaftlichen Komitees der jeweiligen Abteilung, sowie die Kommunikation und Koordination mit der SIBI aus.
        • c. Wissenschaftliches Komitee:
          • i. Es setzt sich aus mindestens sieben und höchstens dreißig Mitgliedern zusammen. Seine Mitglieder werden von der SIBI auf Vorschlag des jeweiligen Sekretariats hin ernannt.
          • ii. Das Wissenschaftliche Komitee versammelt sich mit der in Artikel 4 des Reglements des Wissenschaftlichen Komitees festgelegten Regelmäßigkeit, um die vom Sekretariat vorgeschlagenen Themen zu behandeln, unter Einhaltung der oben genannten vorübergehenden Maßnahmen und der anderen vom Reglement vorgesehenen Funktionen.
        • d. Koordination mit der SIBI:
          • i. Der Präsident des Wissenschaftlichen Komitees oder dessen Stellvertreter kann an den Versammlungen des entsprechenden Sekretariats der Abteilung teilnehmen. Er verfügt dabei zwar über das Recht seine Meinung zu äußern, hat jedoch kein Stimmrecht.
          • ii. Die Mitglieder des Wissenschaftlichen Komitees des SIBI-Hauptsitzes können an den Versammlungen der Wissenschaftlichen Komitees der entsprechenden Abteilung teilnehmen. Sie verfügen dabei zwar über das Recht ihre Meinung zu äußern, haben jedoch kein Stimmrecht.
          • iii. Um zuvor genanntes möglich zu machen, werden die geplanten bzw. organisierten Versammlungen mindestens 14 Tage im Voraus dem Hauptsitz der SIBI mitgeteilt.
          • iv. Die Mitglieder des Sekretariats und des Wisschenschaftlichen Komitees jeder Abteilung können zu den Versammlungen des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI eingeladen werden. Sie verfügen dabei zwar über das Recht ihre Meinung zu äußern, haben jedoch kein Stimmrecht.
          • v. Die Angelegenheiten und Bitten der einzelnen Abteilungen, die vom Wissenschaftlichen Komitee der SIBI untersucht und angenommen werden sollen, müssen vom Sekretariat derselben frühzeitig vor der Jahresversammlung vorgelegt werden.
        • e. Sitz der Abteilung: Das Sekretariat der Abteilung entscheidet über den offiziellen Sitz derselben und teilt dies sowie etwaige Änderungen die sich in diesem Zusammenhang ergeben der SIBI mit.

        (Das Dokument wurde von Carlos Mª Romeo und Salvador D. Bergel, unter Beteiligung von Marcelo Palacios aufgesetzt. Vom Stiftungsausschuss am 23.Dezember 2000 angenommen, wurde es dem Wissenschaftlichen Komitee vorgelegt und auf seiner Versammlung vom 28.Januar 2003 in Straßburg ratifiziert und laut Vereinbarung als Anhang ins Reglement des Wissenschaftlichen Komitees der SIBI aufgenommen.)

        Anmerkung: Die Änderungen des ursprünglichen Reglements von 1997 wurden einstimmig auf den Versammlungen des Wisschenschaftlichen Komitees vom 15.Dezember 2000, 30.September 2002 und 28.Februar 2003 angenommen und vom Stiftungsausschuss der Internationalen Gesellschaft von Bioethik (SIBI) auf seinen Versammlungen im Dezember 2002 und Juli 2003 ratifiziert.